Pumpstart
Aktives Anpumpen
Bei manchen Sessions weht der Wind phasenweise so leicht, dass man ohne aktives Anpumpen nicht in Fahrt kommt. Der Pumpstart ist dann das Mittel der Wahl, um die Foilfahrt zu starten.
Durch koordiniertes Pumpen mit Wing und Board (bzw. Foil) generiert man den benötigten Grundspeed, damit der Foil dynamischen Auftrieb entwickeln kann.
Dazu einen leichten Downwindkurs wählen und bei einer Böe, die sich schon vorher auf dem Wasser in Luv abzeichnet, mit dem Anpumpen starten. Die ersten Armzüge generieren Vortrieb, bis das Boards sich zusätzlich in eine wellenförmige Bewegung drücken lässt.
Das Auf- und Absteuern des Boards erhöht die Strömungsgeschwindigkeit an den Flügeln des Foils, der Takeoff wird so früher möglich.
Der Armzug wird so koordiniert, dass mit dem Zug am Wing das Board von einer hohen Position nach unten beschleunigt wird, dann mit dem generierten Speed wieder nach oben steigen kann, wo der nächste Armzug einsetzt.
Ein paar intensive Pumpzüge reichen, um die für das dauerhafte Foilen erforderliche Geschwindigkeit zu erreichen. Auf dem Foil beschleunigt das Board und kann ohne Pumpen in Fahrt bleiben.
Tipp: Führt den Pumpstart immer sehr dynamisch aus. Lieber einmal weniger, falls der Wind sehr knapp weht, dafür dann aber sehr intensiv, wenn die richtige Böe kommt. Pumpstart können richtig anstrengend sein, wie ein Sprint beim Laufen.
31.03.2026 © WING DAILY | Text: Jürgen Schall | Fotos/Grafiken: Jürgen Schall | Translation: EN