Duck Jibe
Die dynamische Variante der Duck Jibe
Bei der dynamischen Variante der Duck Jibe greift man phasenweise nur mit einer Hand zu und lässt den Wing nach Lee fliegen. Dabei muss man auf das richtige Verhältnis von Windstärke und Fahrtgeschwindigkeit nach Lee achten.
- Bei leichtem Wind kann man früh loslassen und den Turn enger fahren, damit der Wing seine Anströmung behält.
- Bei starkem Wind muss man den Winddruck im Wing durch einen tiefen Raumschotkurs und einen größeren Halsenradius verringern. Die vordere Hand löst sich etwas später vom Boom.
Der grundlegende Bewegungsablauf:
Nach der Einleitung der Duck Jibe lässt die vordere Hand los und wird am Boom hinter die hintere gesetzt. Der Wing fliegt zunächst aufrecht nach Lee und pendelt dann mit der Vorderkante nach unten. Deshalb hebt die hintere Hand den Wing an, damit die Fronttube nicht das Wasser berührt.
Die vordere Hand greift jetzt vorne zu und hebt den Wing wieder an, so das dieser wieder – jetzt schon in der neuen Fahrtrichtung – vom Wind angeströmt wird. Turn zu Ende foilen und weiter geht's.
05.07.2026 © WING DAILY | Text: Jürgen Schall | Fotos/Grafiken: Jürgen Schall | Translation: EN